Erscheinungstermin der 2. Auflage: 25. September 2017

Es ist (fast) soweit: Die 2. Auflage von "Basiswissen RDA" wird sogar etwas früher erscheinen als zunächst angekündigt, nämlich am 25. September 2017. Seit dem letzten Blog-Beitrag dazu haben Frau Horny und ich uns noch durch den 2. und 3. Abzug gekämpft und auch nochmal viel Zeit in die Aktualisierung und Verbesserung des Registers gesteckt (das ist wirklich wie Steineklopfen...). Erfreulicherweise ist alles reibungslos verlaufen. Der Zeitplan konnte nicht nur eingehalten werden, sondern wir waren sogar ein paar Tage früher fertig. Am 18. August haben wir schließlich die Druckfreigabe erteilt. Ein ganz herzlicher Dank geht an die Satzfirma, die wieder sehr gut gearbeitet hat, und an unsere Ansprechpartnerinnen im Verlag, die das Projekt bestens betreut haben - wir sind inzwischen schon ein eingespieltes Team.

Auch auf der Website von De Gruyter sind die Angaben aktualisiert. Die erste Auflage hatte einen Umfang von XX, 300 Seiten, die zweite Auflage liegt mit XXII, 326 Seiten etwas darüber. Der Preis der Druckausgabe beträgt aber weiterhin 39,95 Euro. Und wie schon berichtet, ist der Umschlag nun grün statt blau:

Aber das Wichtigste sind natürlich die vielen, vielen größeren und kleineren Änderungen beim Inhalt. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf, zum Beginn des Wintersemesters eine aktuelle Fassung des Lehrbuchs zur Verfügung zu haben, die dann auch meine Studierenden nützen können.

Heidrun Wiesenmüller

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Kommentare: 2
  • #1

    Friedrich Kuhnen (Freitag, 01 September 2017 11:43)

    Glückwunsch! Da haben Sie gemeinsam einen großen Schritt getan!

    Ein Vorschlag: Was halten Sie davon, die erste Auflage unter Open-Access-Bedingungen zu veröffentlichen?

  • #2

    Heidrun Wiesenmüller (Freitag, 01 September 2017 12:45)

    Lieber Herr Kuhnen,

    vielen Dank für die Glückwünsche!

    Zu Ihrem Vorschlag: Zum einen wäre das natürlich etwas, wo der Verlag ein Wörtchen mitzureden hätte. Zum anderen hätte ich aber tatsächlich Bedenken und würde das De Gruyter gar nicht vorschlagen wollen. Denn es bestünde dann m.E. die große Gefahr, dass viele (insbesondere vielleicht Auszubildende und Studierende, deren Hochschulen/Institutionen nicht das E-Book lizenziert haben) aus Bequemlichkeits- oder Kostengründen weiterhin die erste Auflage verwenden würden anstatt auf die zweite umzusteigen. Bei anderen Werken mag es ja nicht so schlimm sein, wenn man nicht mit der allerneuesten Auflage arbeitet - in diesem Fall wäre das aber wirklich problematisch.

    Bei der Gelegenheit aber vielleicht noch ein grundsätzlicher Hinweis: Dass ich ein großer Fan von Open Access bin, dürfte bekannt sein. Ich bin Mitherausgeberin der Open-Access-Zeitschrift o-bib und versuche auch, möglichst alle meine wissenschaftlichen Aufsätze OA zu publizieren.

    Bei einem Lehrbuch sieht die Sache aber ein bisschen anders aus. Hier hat der Verlag - u.a. durch die Betreuung bei der Konzeption, durch den Satz und die professionelle Herstellung -
    wirklich einen erheblichen Anteil daran, dass ein gut benutzbares Produkt herauskommt. Ich kann mich noch gut an den Effekt erinnern, als ich unser mit "Bordmitteln" in OpenOffice erstelltes Manuskript für die erste Auflage mit den Fahnen verglichen habe - das waren einfach zwei Welten. Und nochmal größer wurde der Unterschied, als ich nicht mehr die (auf einem handelsüblichen Drucker ausgedruckten) Fahnen in der Hand hatte, sondern das professionell erstellte Buch. Insofern finde ich es völlig in Ordnung, dass De Gruyter mit dem Lehrbuch auch Geld verdient. Frau Horny und ich bekommen natürlich auch etwas von den Einnahmen ab, aber natürlich steht bei einem solchen Projekt - wie Sie sich vermutlich denken können - das Honorar in keinem Verhältnis zum geleisteten Arbeitsaufwand. Wegen des Geldes machen wir es also ganz gewiss nicht ;-)

    Viele Grüße
    Heidrun Wiesenmüller